Heute war es endlich soweit, wir mussten uns dem Kampf stellen. Dem Kampf gegen das Wesen, dessen Seuche uns hier auf der Insel gefangen hielt und doch einige von uns verrückt werden ließ. Leider hatten wir keine Ahnung, wo oder wie wir dieses Wesen hätten finden können, doch beim Frühstück entdeckte Elias, glücklicherweise, einen Hinweis im Müsli versteckt. Nur durch diesen Hinweis war es uns möglich, den ersten von insgesamt drei magischen Bäumen ausfindig zu machen. Sie hatten einst dem Wesen seine Macht gegeben und wenn uns irgendwer helfen könnte dieses Wesen zu finden und zu besiegen, dann diese drei Bäume.
Einfach so allerdings, wollten sie uns nichts sagen. Sie hatten drei knifflige Aufgaben für uns, die wir aber alle zusammen als Team, mit Bravour meistern konnten.
Der erste Baum verlangte von uns, einen Wasserkanal – eine Art Aquädukt – aus Maisblättern zu bauen. Zehn Meter lang, nur durch unsere Hände zusammen gehalten, konnten wir so Wasser von einem Eimer in den anderen transportieren.
Von diesem Erfolg beflügelt, marschierten wir zum zweiten Baum, der von einer bösen Spinne befallen und schon halb von ihrem Netz umwickelt war. Ohne es zu berühren mussten wir das Netz durchqueren, um den Baum zu retten und uns den nächsten Hinweis zu verdienen.
Erneut nur durch vereinte Kräfte lösbar, sollten wir einen Kreis, mit einem Seil und unseren Händen, um den dritten Baum spannen, auf dem Karla eine ganze Runde laufen musste.
Letztendlich führte uns der dritte Hinweis direkt zum bösen Wesen, welches in der Turnhalle sein Unwesen trieb – verdächtig nach Martin aussah – und demnach seinem Ruf als Boshaftigkeit in Person mehr als nur gerecht wurde. Uns bot sich ein harter, unerbittlicher Kampf, doch schlussendlich waren wir siegreich und konnten einen großen Triumph einheimsen.
Nach einer entspannenden Mittagspause, als wir so langsam verstanden, dass wir die einsame Insel nun endlich verlassen konnten, realisierten wir jedoch ebenfalls, dass wir unsere neu gewonnene Heimat wieder hinter uns lassen müssen. So nutzen wir unsere letzte Chance und hatten noch einmal richtig Spaß bei Thèque, Völkerball und Werwolf, bevor wir uns für das Festmahl des letzten Abends, den wir auf dieser Insel verbringen würden, fertig machten.
In der Turnhalle, die als Festsaal herhalten musste, waren während des ganzen Abends nur genießerisches Schmatzen, lustige Gespräche und lautes Lachen zu hören. Fundsachen und Schätze, die uns die Insel bereit hielt, wurden gerecht unter uns aufgeteilt und würden uns auf ewig an diese schöne Zeit erinnern …


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